EEG


Im Zuge dieser Untersuchung registrieren mehrere Elektroden an der Schädeloberfläche Spannungsschwankungen. Diese elektrischen Signale werden durch die Aktivität der Nervenzellen in der äußersten Schicht des Gehirns - der sogenannten Hirnrinde - verursacht. Das Ergebnis dieser Untersuchung nennt man ein Elektroenzephalogramm, kurz EEG. Die Untersuchung ist völlig schmerzlos und birgt keine Gefahren.

Um ein EEG aufzeichnen zu können, werden mehrere kleine Metallelektroden auf dem Kopf der Patientin bzw. des Patienten angebracht. Durch die einheitliche Platzierung der Elektroden kann die Aktivität der wichtigsten Hirnrindenareale erfasst werden.

  

Vor der Messung

Für ein Routine-EEG werden meist 21 Elektroden verwendet. Platzierung und Verkabelung aller Elektroden können mitunter einige Zeit in Anspruch nehmen. Damit die zahlreichen Elektroden auf dem Kopf des Patienten problemlos haften, sind diese meist in einer Haube eingearbeitet.

Die Elektroden werden mit einem Kontaktgel eingestrichen um eine bessere Messung zu ermöglichen. Dieses lässt sich nach der Untersuchung leicht wieder entfernen. Im Idealfall sollten die Haare des Patienten für die Untersuchung frisch gewaschen und trocken sein. Auf die Verwendung von Haarsprays und Haargels sollte verzichtet werden.

  

Während der Messung

Nachdem die Elektroden mit dem EEG-Gerät über Kabel verbunden wurden, erfolgt die Messung. Die Untersuchung kann im Sitzen oder Liegen erfolgen und dauert in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten. Der Untersuchungsraum sollte möglichst ruhig und abgedunkelt sein. Der Patient wird während der Aufzeichnung von einer Person betreut bzw. erhält von dieser zwischendurch auch kurze Anweisungen (z.B. die Augen zu öffnen).

Währende der Untersuchung gilt es möglichst entspannt und ruhig sein. Damit man nicht auf optische Reize reagiert, bleiben die Augen während der gesamten Untersuchung geschlossen. Nur auf Anweisung des betreuenden medizinischen Personals werden die Augen kurz geöffnet.

Im Zuge der meisten EEG-Untersuchungen werden sogenannte Provokationsmaßnahmen durchgeführt. Darunter versteht man Aktionen die die Hirnzellen in speziellere Weise anregen. Der Patient wird z.B. gebeten, für mehrere Minuten verstärkt ein- und auszuatmen (Hyperventilation). Auch ein Flackerlicht (Stroposkop) mit unterschiedlichen Frequenzen wird zur Anregung verwendet. Der Schlafentzug dient ebenfalls diesem Zweck. Ziel dieser Manöver ist es, EEG-Veränderungen mit Krankheitswert zu verstärken und besser erkennbar zu machen. Speziell für die Erkennung von Epilepsien sind diese Tests von besonderer Bedeutung. Aber auch bei Migräne und bei Demenzen werden EEG zu diagnostischen Zwecken eingesetzt.

 

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